Supermarkt - Teil 2

Er wollte Sie nicht auf eine solche Weise berühren, heimlich und nur mit den Blicken! Er wollte Sie sich ganz zu Eigen machen und er wollte es mit Ihrem Einverständnis tun! Er wollte Sie nicht wie eine Beute erlegen und sich im vorübergehen an Ihr sättigen! Nein, diese Frau zog Ihn an! Gleichzeitig machte Sie es Ihm unmöglich sich Ihr auf die gewohnte, fast schon zu erfolgreiche Weise zu nähern!

Vergeblich zermärrte er sich den Kopf nach einem Ansatzpunkt zu einem Gespräch. Die üblichen Sätze, irgendeine gewöhnliche Masche – nichts schien Ihm geeignet! Diese Frau berührte Ihn auf neue Weise, nichts sollte so sein wie bisher, denn Sie war anders. Er fühlte in sich den Wunsch aufsteigen auch für Sie Anders zu sein, etwas Besonderes.

Er erschrak, als Sie sich plötzlich nach vorne über Ihren Wagen beugt, um Ihre Einkäufe aufs Band zu legen! Ihre Hände griffen sicher zu und legten die einzelnen Päckchen ohne Hast und doch zügig für die Kassiererin bereit. Gute Hände waren das! Sie sahen so aus als ob Sie wohl etwas fest halten könnten, ohne dabei an Zärtlichkeit zu verlieren! Diese Hände auf sich zu spüren müsste Seeligkeit sein! Kühl und glatt würden Sie sein Gesicht umschließen wie eine Schale, sein Haar zerwühlen nur um es wieder zu glätten. In Gedanken sog er jeden Ihrer Finger einzeln in den Mund, feucht von seinem Speichel würden Sie hinein und hinaus gleiten, wie er es sich bei Ihr von seinem Penis erträumte! Hinaus und hinein, seinen Gaumen erforschend, sich von seiner Zunge verwöhnen lassend! – Ihm wurde heiß! Der Gedanke Ihre Handinnenfläche werbend zu saugen, zu lecken und zu kosen, erregte Ihn so, dass er von einem Bein auf das Andere treten musste.

Wie würden sich diese Hände auf seiner Haut anfühlen?
Ob Sie das auch mochte, wenn seine Brustwarzen sich unter Ihren Händen aufrichten?

Er liebte das, besonders wenn sie Sie dann zwischen Ihre Fingerspitzen nähme und sie sanft knetete und drückte! Jede Ihrer Bewegungen würde einen heißen Strom direkt von seiner Brust in den Unterleib schießen lassen und sein Glied bis zum bersten mit Verlangen füllen!

Er wollte es Ihr zeigen, dieses Anschwellen der Lust, es mit Ihr gemeinsam erleben. Er wollte, dass Sie seinen Hodensack in diesen Ihren Händen wog! Mit den Hoden spielte – Sie zärtlich gegeneinander drückte und presste bis er glaubte sich nicht mehr halten zu können und die Tropfen der Lust auf der Spitze seiner Eichel erschienen!

Was tat er hier? So ging das nicht!

Er würde sich noch hier und jetzt in seine Hose ergießen! Sachlichkeit erschien Ihm wie ein Rettungsanker. Sie trug keinen Ring, aber das hat heute nicht mehr viel zu sagen. Ein ungewohntes Gefühl des Bedauerns stieg in Ihm auf bei dem Gefühl, dass Sie gebunden sein könnte. Er musterte Ihre Einkäufe, als ob Sie ihm darüber Aufschluss geben könnten. Nein, eine Familie hatte sie wahrscheinlich nicht zu versorgen…dafür waren die Mengen zu klein und die typischen Getränkepäckchen und Süßwaren, die auf Kinder hindeuteten fehlten ganz. Es sah ordentlich aus was Sie da hatte, es unterschied sich nicht sehr von dem was er in seinem Wagen hatte. Einfache Dinge die sich leicht und flexibel zu kleinen Mahlzeiten zusammenstellen ließen! Joghurt, zwei weiße Tüten, vielleicht Käse und Wurst oder Fleisch, etwas zu trinken, Tomaten und Kopfsalat, zwei Avocados – zwei was bedeutete das?

Ass sie Avocados so gerne oder war die Zweite für jemanden Anderen?
Er verscheuchte die in Ihm aufsteigende Unsicherheit, er hielte nichts davon zu resignieren bevor er wusste wie die Dinge wirklich lagen. Mit diesem Gedanken legte er seine Einkäufe auf das Band um Ihr möglichst schnell folgen zu könne, wenn Sie den Laden verließ. Vielleicht würde er dann irgendetwas sehen, was Ihm näheren Aufschluss über Sie geben könnte und den brauchte er! Er war sich noch nicht im klaren über die Ursache und die Konsequenz dieses neuartigen Gefühls in Ihm, aber er wusste dass er Sie nicht aus den Augen verlieren wollte.